Dem im Jahre 1999 verstorbenen Pianisten Michel Petrucciani haben wir die JazzNights zu verdanken. Er sorgte dafür, dass die Stars und Newcomer des Jazz sich in den schönsten Konzerthäusern Deutschlands zeigen dürfen und befreite somit den Jazz „aus dem rauchigen Ambiente der Clubs“. Auch in diesem Jahr dürfen Sie sich auf zwei der überzeugendsten Stimmen des Vocal-Jazz freuen. Jazz einmal zeitgenössisch wird Ihnen durch Lizz Wright und Gregory Porter in verschiedenen Konzerthäusern Deutschlands im November 2013 dargeboten.

Gregory Porter überzeugt durch seinen warmen Bariton

Der US-Amerikaner Gregory Porter bewegt sich als Sänger und Komponist in der Jazz-Branche mit Einflüssen des Soul, Gospel und Rhythm & Blues. Diese Einflüsse stammen zum Großteil von seiner Mutter. Mit ihr hatte der im Jahre 1971 in Los Angeles geborene und in Barksfield aufgewachsene Künstler regelmäßig in der Kirche gesungen. Bei einem Nat King Cole Tribute von Hubert Laws machte der heute in Brooklyn lebende US-Amerikaner auf sich aufmerksam. Seinen Durchbruch hatte er im Jahre 2010 mit seinem Debütalbum „Water“, das in der Kategorie Best Jazz Vocal für den Grammy nominiert wurde. Der Song “Real Good Hands” aus dem darauf folgenden Album „Be Good“ wurde im Jahre 2013 ebenfalls für den Grammy nominiert, diesmal in der Kategorie Best Traditional R&B Performance. Seit 2013 ist er bei Blue Note Records unter Vertrag.

Lizz Wright immer wieder weltweit in den Charts

Lizz Wrights gesangliche Einflüsse stammen auch aus dem Kindesalter, sie sang im Kirchenchor ihres Vaters und lernte dort Klavier spielen. Bereits im Alter von 14 Jahren interessierte sich die im Jahre 1980 in Georgia geborene US-Amerikanerin für Jazz, Gospel und Blues. Nach dem Gesangsstudium wurde Lizz Wright Mitglied des Vocalensembles „In the Spirit“ und dadurch auch schnell bekannt. Die Teilnahme am Billie-Holiday-Gedenk-Wettbewerb bescherte ihr im Jahre 2002 einen Plattenvertrag der Verve Music Group. Ihren Durchbruch erreichte sie mit ihrem Debütalbum Salt. Es folgten weitere erfolgreiche Alben, im Jahre 2005 „Dreaming Wide Awake“ und im Jahre 2008 „The Orchard“. Sowohl in den europäischen Charts als auch in den US-Jazzcharts erreichte Lizz Wright immer wieder Topplatzierungen.

Nicht nur für Liebhaber des Jazz

Nicht nur Liebhaber des Jazz sollten sich eine der begehrten Eintrittskarten der JazzNights 2013 im Vorverkauf sichern (hier beispielsweise werden Sie fündig). Die Konzerte der beiden erfolgreichen Musiker bieten ein echtes Klangerlebnis  und sind durch zahlreiche musikalische Einflüsse inspiriert.